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Lopedium akut Iso b. akutem Durchfall Hexal AG
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Anbieter / Hersteller:

Hexal AG


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PZN: 213977 (rezeptfrei)

Inhalt: Brausetabletten


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Lopedium akut Iso b.akutem Durchfall: Loperamid ist ein Stoff der die Darmbewegung einschränktund damit den Durchfall unterdrückt. Das Arzneimittel wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfällen bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren, sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung ... (mehr siehe: "Produktinformationen")

*Ersparnis: gegenüber dem höchsten uns aktuell vorliegenden Anbieterpreis.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Lopedium akut Iso b. akutem Durchfall

Inhaltsstoffe

  • Zusatzangabe
  • 1.5 mmol Gesamt Calcium Ion
  • 118.14 mg Gesamt Calcium Ion
  • 2.8 mmol Gesamt Chlorid Ion
  • 100 mg Gesamt Chlorid Ion
  • 1.5 mmol Gesamt Kalium Ion
  • 58 mg Gesamt Kalium Ion
  • 6.9 mmol Gesamt Magnesium Ion
  • 333 mg Gesamt Magnesium Ion
  • 11.7 mmol Gesamt Natrium Ion
  • 269 mg Gesamt Natrium Ion
  • Wirkstoff (pro Stück)
  • 2 mg Loperamid hydrochlorid
  • 1.86 mg Loperamid
  • Hilfsstoff
  • Calcium (RS)-dilactat 1-Wasser
  • Citronensäure, wasserfrei
  • 500 mg Glucose
  • Hartfett
  • Hypromellose phthalat
  • Kalium hydrogencarbonat
  • Natrium carbonat
  • Natrium chlorid
  • Natrium citrat
  • Natrium cyclamat
  • Natrium hydrogencarbonat
  • Propylenglycol
  • Saccharin, Natriumsalz
  • Silicium dioxid 1-Wasser
  • Trimagnesium dicitrat
  • Aromastoff
  • Apfelsinen Aroma

Indikation

  • Loperamid ist ein Stoff der die Darmbewegung einschränktund damit den Durchfall unterdrückt.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfällen bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren, sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht.
  • Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.

Anwendung

  • Die Brausetabletten werden in einem Glas Trinkwasser aufgelöst und unmittelbar nach dem Auflösen getrunken.

Dosierung

  • Nehmen Sie das Präparat bei akutem Durchfall immer genau nach der Anweisung ein.
  • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene
      • Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchfällen 2 Brausetabletten bei akutem Durchfall, danach nach jedem ungeformten Stuhl jeweils 1 Brausetablette.
      • Eine tägliche Dosis von 6 Brausetabletten darf nicht überschritten werden.
    • Kinder über 12 Jahre
      • Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchfällen 1 Brausetablette bei akutem Durchfall, danach nach jedem ungeformten Stuhl 1 Brausetablette.
      • Eine tägliche Dosis von 4 Brausetabletten darf nicht überschritten werden.
    • Kinder unter 12 Jahre
      • Das Präparat ist für Kinder unter 12 Jahren wegen des hohen Wirkstoffgehaltes nicht geeignet. Hierfür stehen nach ärztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verfügung.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 2 Tage ein.
    • Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung weiterhin besteht, muss das Präparat abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.
    • Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid-haltigen Arzneimitteln darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.

 

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Suchen Sie möglichst umgehend einen Arzt auf, insbesondere wenn Sie ungewöhnliche Symptome verspüren.
    • Hinweise für den Arzt
      • Zeichen einer Ãœberdosierung sind Verstopfung, Harnverhalt, Darmverschluss und Vergiftungserscheinungen des zentralen Nervensystems (Neurotoxizität) wie Krämpfe, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Schläfrigkeit (Somnolenz), gesteigerte und unwillkürlich ablaufende Muskelbewegungen (Choreoathetose), Störung der Koordination von Bewegungsabläufen (Ataxie) oder Herabsetzung der Atmung (Atemdepression).
      • Die Behandlung richtet sich nach den Ãœberdosierungserscheinungen und dem Krankheitsbild.
      • Unter ärztlicher Verlaufsbeobachtung kann versuchsweise der Opioidantagonist Naloxon als Gegenmittel eingesetzt werden.
      • Da Loperamid eine längere Wirkungsdauer als Naloxon hat, kann die wiederholte Gabe von Naloxon angezeigt sein. Der Patient sollte daher engmaschig über mindestens 48 Stunden überwacht werden, um ein mögliches (Wieder)auftreten von Ãœberdosierungserscheinungen zu erkennen.
      • Um noch im Magen vorhandene Wirkstoffreste zu entfernen, kann ggf. eine Magenspülung durchgeführt werden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Loperamidhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • von Kindern unter 12 Jahren.
    • wenn Sie an Zuständen leiden, bei denen eine Verlangsamung der Darmtätigkeit zu vermeiden ist, z. B. aufgetriebener Leib, Verstopfung und Darmverschluss.
    • wenn Sie an Durchfällen leiden, die mit Fieber und/oder blutigem Stuhl einhergehen.
    • wenn Sie an Durchfällen leiden, die während oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten (pseudomembranöse [Antibiotika-assoziierte] Colitis).
    • wenn Sie an chronischen Durchfallerkrankungen leiden. (Diese Erkrankungen dürfen nur nach ärztlicher Verordnung mit Loperamid behandelt werden.)
    • bei einer bakteriellen Darmentzündung, die durch in die Darmwand eindringende Erreger (z. B. Salmonellen, Shigellen und Campylobacter) hervorgerufen wird.
    • wenn Sie an einem akuten Schub einer Colitis ulcerosa (geschwüriger Dickdarmentzündung) leiden.
  • Kinder unter 2 Jahren dürfen nicht mit Loperamid-haltigen Arzneimitteln behandelt werden.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittell bei akutem Durchfall Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Daten aus klinischen Prüfungen
    • Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen waren:
      • Verstopfung und Schwindel
    • Folgende Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien beobachtet:
      • Häufig:
        • Schwindel, Kopfschmerzen
        • Verstopfung, Mundtrockenheit, Blähungen, Bauchkrämpfe, Koliken, Ãœbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Erfahrungen nach Markteinführung
    • Nicht bekannt:
      • Allergische Reaktionen und in einigen Fällen schwere Ãœberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktischer Schock/anaphylaktoide Reaktionen)
      • Schläfrigkeit, Müdigkeit
      • Darmverschluss, aufgetriebener Leib, Megacolon einschließlich toxisches Megacolon (Dickdarmerweiterung als Komplikation z. B. einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung), Verdauungsstörungen
      • Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Schwellung von Haut oder Schleimhäuten durch Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Angioödem), schwere blasenbildende Hauterkrankungen (bullöse Hautreaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom), Erythema multiforme, toxisch epidermale Nekrolyse
      • Harnverhalt
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht angegeben sind.

Patientenhinweis

  • Kinder zwischen 2 und 12 Jahren dürfen nur nach ärztlicher Verordnung mit Loperamid-haltigen Arzneimitteln behandelt werden. Aufgrund des hohen Wirkstoffgehaltes ist das Präparat für diese Altersgruppe nicht geeignet. Hierfür stehen nach ärztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verfügung (z. B. Lösung).
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich,
    • wenn Sie AIDS haben und zur Durchfallbehandlung dieses Arzneimittel einnehmen. Sie sollten bei den ersten Anzeichen eines aufgetriebenen Leibes die Einnahme beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Es liegen Einzelberichte über eine schwere entzündliche Erweiterung des Dickdarms (ein toxisches Megacolon) bei AIDS-Patienten vor. Diese litten unter einer durch virale und bakterielle Erreger verursachten infektiösen Dickdarmentzündung (Kolitis) und wurden mit Loperamid behandelt.
    • Wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden, konsultieren Sie vor der Einnahme Ihren Arzt. Das Arzneimittel darf nur nach ärztlicher Verordnung angewendet werden, wenn eine Lebererkrankung besteht oder durchgemacht wurde, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verzögert sein kann.
    • Achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von Flüssigkeit und Salzen (Elektrolyten). Dies ist die wichtigste Behandlungsmaßnahme bei Durchfall, da es dabei zu großen Flüssigkeits- und Salzverlusten kommen kann. Dies gilt insbesondere für Kinder.
  • Das Arzneimittel führt zu einer Beendigung des Durchfalls, wobei die Ursache nicht behoben wird. enn möglich, sollte auch die Ursache behandelt werden.
  • Die empfohlene Dosierung und die Anwendungsdauer von 2 Tagen dürfen nicht überschritten werden, weil schwere Verstopfungen auftreten können.
  • Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit dem Arzneimittel weiterhin besteht, muss das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Bei Durchfällen oder als Folge der Einnahme von des Arzneimittels kann es zu Müdigkeit, Schwindel und Schläfrigkeit kommen.
    • Daher ist im Straßenverkehr oder bei der Arbeit mit Maschinen Vorsicht angeraten.

Schwangerschaftshinweis

  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Da mit der Anwendung bei Schwangeren keine Erfahrungen vorliegen und der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht, sollte eine Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht erfolgen.

Wechselwirkungen

  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor allem dann, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel/Arzneistoffe regelmäßig oder auch gelegentlich einnehmen müssen:
    • Ritonavir (Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion)
    • Itraconazol (Mittel zur Behandlung einer Pilzinfektion)
    • Chinidin (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
    • Gemfibrozil (Mittel zur Behandlung erhöhter Blutfette)
  • Arzneimittel, die die Magen- und Darmtätigkeit dämpfen, können die Wirkung verstärken.

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